Das „Centrum für reflektierte Textanalyse“ (CRETA) konzentriert sich auf die Entwicklung von Methoden zur kritisch-reflektierten Textanalyse im Forschungsbereich der Digital Humanities. Die Methoden werden fachübergreifend für textanalytische Fragestellungen aus der Literatur-, Sprach-, Geschichts- und Sozialwissenschaft sowie Philosophie erarbeitet und eingesetzt.
Neues
Nils Reiter
19. Februar 2026
Auch auf der diesjährigen DHd-Tagung sind eine Reihe von CRETA-Mitgliedern aktiv:
Mittwoch, 25.02.2026
- Svenja Guhr, Michaela Mahlberg: Soundful Dickens (Digital Soundscapes)
Donnerstag, 26.02.2026
- Jan Angermeier: Aufmerksamkeit in/und Literatur – Der Weg zur computergestützten Modellierung (Doctoral Consortium)
- Evelyn Gius: Warum wir in den Digital Humanities messen (sollten) (Epistemologie und Interpretation)
- Axel Pichler, Julian Schröter: Die hypothetisch-deduktive Methode als Evaluationsinstrument für die Interpretationskompetenz von LLMs. Experimente mit GPT-4.1 (Epistemologie und Interpretation)
- Mari Akazawa, Stefanie Messner, Evelyn Gius: forTEXT Zeitschrift: Der Redaktionsprozess vom Call for Papers bis zur Publikation (Poster Session 1)
- Patrick Daniel Brookshire: Namen in Dramen: Es klingt so, als wurden Berufe häufiger (Poster Session 2)
- Aleksandra Lipinska, Wolfram Kloppmann, Undine Doemling, Jonathan Blumtritt, Claes Neuefeind, Tobias Mercer: Materi-A-Net (Poster Session 2)
Freitag, 27.02.2026
- Carl Friedrich Haak, Gabriel Viehhauser, Lydia Miklautsch, Stephan Müller, Peter Andorfer: Generische Editionen – Bottom up? Ein static-site-basiertes Template für die synoptische Darstellung der Textversionen von Wernhers driu liet von der maget (Digitale Editionen II)
- Janina Jacke: Zur Operationalisierung von Interpretation. Hypothesenentwicklung und -überprüfung in (computationeller) Literaturwissenschaft und Literaturdidaktik (Operationalisierung)
- Claes Neuefeind, Börge Kiss, Antje Casaretto, Pascal Coenen, Daniel Kölligan, Uta Reinöhl, Anna Fischer, Patrick Sahle: Der Klang der Veden: Rezitationen vedischer Texte im VedaWeb (Multimodalität)
Axel Pichler
2. Juni 2025
Das CRETA-Coaching geht in die nächste Runde! Auch im Jahr 2025 bieten wir angehenden Textwissenschaftler*innen Einführung und Hilfestellung rund um Operationalisierungsfragen an. Zum Coaching gehören die Teilnahme an der CRETA Werkstatt im September in Stuttgart sowie einige individuelle Termine.
Alle Informationen rund um das Coaching sind hier verfügbar.
Axel Pichler
10. Februar 2021
Am 10.12.2020 hatten wir, Axel Pichler und Nils Reiter, die Gelegenheit, CRETA und das gemeinsame Arbeiten im Centrum in einem Vortrag vorzustellen. Der Vortrag fand am Dahlem Humanities Center der Freien Universität Berlin statt, und wurde freundlicherweise aufgezeichnet.
Nils Reiter
5. November 2020
Am 23.10.2020 ist das eHumanities-Zentrum CRETA mit der Gründung eines Vereines in eine neue Phase übergegangen. Mit der Vereinsgründung wird einerseits der Tatsache Rechnung getragen, dass über Stuttgart hinaus inzwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an ähnlichen Zielen arbeiten und CRETA in vielfältiger Weise verbunden sind, etwa durch gemeinsame Projekte. Andererseits sind einige CRETA-Angehörige jetzt oder demnächst nicht mehr an der Universität Stuttgart tätig. CRETA verwandelt sich also in ein dezentrales Zentrum, das künftig als (einzutragender) Verein agiert. Der Verein wird dann viele der Aktivitäten – Coaching, Werkstätten, Hackatorials – weiterführen.
Die neue Adresse (und Webseite) des Vereins ist www.cretaverein.de.
Nils Reiter
13. Juli 2020
Im Juli erscheint der open-access-Sammelband „Reflektierte algorithmische Textanalyse“, der mit einer Reihe von Aufsätzen Einblick in die interdisziplinären Arbeiten des Center for Reflected Text Analytics (CRETA) gibt. Die in CRETA entstandenen und hier veröffentlichen Arbeiten reichen von theoretischen Auseinandersetzungen mit allgemeinen komputationellen Arbeitspraktiken über die Entwicklung textanalytischer algorithmischer Methoden hin zu Anwendungen auf geisteswissenschaftliche Untersuchungsgegenstände. Dabei legen sie ein besonderes Augenmerk auf die Nachvollziehbarkeit der Methoden und ihren reflektierten Einsatz auf die Analysegegenstände.